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Betroffene leiden an der Krankheit. Angehörige an der Hilflosigkeit.

Angehörige – Begleitung bei einer Krebsdiagnose

Eine Krebsdiagnose betrifft nicht nur den Erkrankten selbst, sondern immer auch sein Umfeld – insbesondere die Angehörigen, Familie und Freunde. Auch sie sind von der Diagnose oft überfordert, sorgen sich um die nahestehende Person, haben Angst vor der Zukunft und vor dem, was auf sie zukommt.

Oft sind sie es, die sich aktiv über die Krankheit und Therapiemöglichkeiten informieren, um bei wichtigen Entscheidungen mitwirken zu können. Sie pflegen und kümmern sich um ihren erkrankten Angehörigen. Sie organisieren den Alltag und versuchen, Momente der Normalität wiederherzustellen, ohne die Ernsthaftigkeit der Erkrankung zu ignorieren. Eine sehr beanspruchende Zeit, in der die Selbstfürsorge meistens viel zu kurz kommt.

Den Umgang mit der Ungewissheit empfinden Angehörige häufig als psychisch sehr belastend. Zudem fällt es vielen schwer, offen über ihre Gefühle zu sprechen – aus Angst, etwas Falsches zu sagen. Und so ist die Krebsdiagnose ein Ausnahmezustand – für alle, sowohl die Betroffenen als auch deren Angehörige.

Wir, Claudia und Yuko, haben auch hier unsere eigenen Erfahrungen miteinander gemacht. Wir wissen, wie anspruchsvoll es auch für die Angehörigen ist, die eigene Balance zu finden zwischen Empathie und gesunder Abgrenzung im Sinne der Selbstfürsorge. Wir wissen, wie wichtig die offene Kommunikation ist und wie sensibel die Gestaltung neuer Räume für ein verändertes Miteinander ist.

All das braucht den Blick über den eigenen Tellerrand und die Perspektive unseres Gegenübers. Es braucht die Reflektion, das Gespräch und die richtigen Fragen. Es braucht das feine Gespür für den anderen, aber auch den guten Kontakt zu sich selbst. Und es braucht die Selbstwirksamkeit, um der Komplexität und den vielschichtigen Herausforderungen einer schweren Erkrankung begegnen zu können.

In unseren Coachings wenden wir uns gemeinsam und in individuellen Prozessen u. a. folgenden Themen zu:

  • Wie gelingt gesunde Abgrenzung in dieser herausfordernden Situation?
  • Wie gelingt Selbstfürsorge?
  • Was braucht es, um die eigene Stabilität wiederzugewinnen?
  • Was für Bedürfnisse haben wir? Du und ich?
  • Was wünsche ich mir von Dir? Was wünscht Du Dir von mir?
  • Wie schaffen wir es, trotz aller Ängste und Sorgen offen zu kommunizieren?
  • Was verändert sich zwischen uns und was ist unsere „Haltung“ zueinander?
  • Wer wollen „wir“ jetzt sein?
  • Wer wollen „wir“ sein, wenn wir diese Herausforderung gemeistert haben?

Unser Angebot im Überblick

Da die Anforderungen und Bedürfnisse der Betroffenen und ihrer Angehörigen ebenso individuell sind wie ihre Diagnosen, haben wir verschiedene Coaching-Angebote (Coaching-Formate) entwickelt.

Was trifft auf Dich zu?

Krebs – mehr als eine Diagnose

Gruppencoaching für Betroffene

  • max. 10 Personen
  • 2 Tage (jeweils ca. 9–17 Uhr)
  • Preis: 950,00 € (inkl. Getränke und Mittagessen)

Ich an Deiner Seite

Gruppencoaching für Angehörige

  • max. 10 Personen
  • 1 Tag (9–17 Uhr)
  • Preis: 475,00 € (inkl. Getränke und Mittagessen)

Du, ich und der Krebs

Gruppencoaching für eine(n) Betroffene(r) und eine(n) Angehörige(r)

  • max. 10 Personen (5 Duos: Betroffene(r)/Angehörige(r))
  • 1 Tag (9–17 Uhr)
  • Sinnvolle Ergänzung zum Gruppencoaching für Betroffene (Krebs – mehr als eine Diagnose)
  • Hinweis: Bei Teilnahme am Gruppencoaching für Betroffene, 50 % Rabatt für Betroffene
  • Termine nach Absprache
  • Preis: 475,00 € / Person (inkl. Getränke und Mittagessen)

Meine Familie, ich und der Krebs

Gruppencoaching innerhalb der Familie

  • Betroffene(r), Familie & Freunde
  • 1 Tag (9–17 Uhr)
  • Termine nach Absprache
  • Preis: nach individueller Absprache